It’s Market Day von Fabio Haebel

Das Kochbuch von Fabio Haebel wurde von den zahlreichen Märken Europas inspiriert. Das Buch ist eine Reise durch verschiedene Städte mit zahlreichen Informationen über den jeweiligen Markt und Gerichten die typisch für die Stadt bzw. das Land sind. Mit viel Leidenschaft wurden Rezepte von Berlin, London, Wien, Paris, Kopenhagen, Madrid, Amsterdam und Syrakus kreiert und in „It’s Market Day“ veröffentlicht.

Zunächst finde ich das Cover von Fabio Haebel und dem Markt im Hintergrund sehr passend und gut gewählt. Von dem Titel weiß man gleich was einen im inneren erwartet. Alle Bilder des Buches sind sehr ansprechend gewählt und regen zum nachkochen an. Da ich gerne frisches Gemüse auf dem Markt kaufe, finde ich das Buch super für mich. Die Rezepte sind schön beschrieben, so dass es jeder problemlos nachkommen kann. Die Infos über den jeweiligen Markt finde ich sehr informativ. Alle nachgekochten Rezepte haben mir und meiner Familie geschmeckt, so das ich sicher noch mehr Rezepte probieren werde. Meine beiden Favoriten sind jedoch das Bananen-Schmarn und die Paella.

Insgesamt ein Buch mit vielen verschiedenen, gesunden, aber doch recht einfach gehaltenen Rezepten. Kann ich nur weiterempfehlen.

5 von 5 Sternen

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Was kann einer schon tun? von Peer Martin

Das Buch des Preisträgers des Deutschen Jugendliteraturpreises Peer Martin beschäftigt sich mit vielen aktuellen Themen. Hier werden in vier Gesprächen Themen wie Klimawandel oder Integration der Flüchtige behandelt.

Im ersten Gespräch führt ein Familienvater ein fiktives Gespräch mit seinem Hund Lola über die Zukunft seiner Kinder und wie sie die Welt besser machen können.

Bei dem zweiten Gespräch führt er ein richtiges Gespräch. Diesmal bei einem Spaziergang mit einem Au-Pair Mädchen, welches er zu Flüchtlingen befragt. Wer das Recht hat aufgenommen zu werden und wie es mit der Toleranz der Menschen aussieht. Außerdem wird die aktuelle politische Lage mit Trump diskutiert und warum derzeit so viele Menschen sich in der rechten Szene wiederfinden.

Ein geflüchteter Somalier ist der Gesprächspartner im dritten Gespräch. Hier erfährt man vorrangig die Sicht der Flüchtlinge. Die Wege und Ängste die sie haben und auf sich nehmen. Aber auch warum viele aufgrund des Klimawandels flüchten müssen, weil der Klimawandel den Wasserspiegel ändert oder Dürren verursacht. Es werden aber auch die Religionen besprochen und warum viele Moslems den Stempel der Attentäter und Terroristen bekommen.

Beim letzten Gespräch befragt der Vater seinen 10-jährigen Sohn. Dieser hat ein Projekt in seiner Klasse, bei dem er „die Welt retten“ möchte. Dabei wird vor allem vermittelt das jeder kleine Dinge tun kann um viele Probleme in der Welt zu lösen und sie etwas schöner zu gestalten.

Das Hardcover Büchlein ist in einem handlichen DIN A6 Format erschienen. Der Titel hat mich sofort angesprochen. Das Cover sticht mit seiner roten Farbe sehr hervor. Die vielen Menschen im Hintergrund passen gut zu den Themen. In dem Buch werde viele Themen und Fragen besprochen und gestellt. Trotz des kleinen Buches werden viele wichtige Anregungen getroffen und besprochen. Dabei ist der Schreibstil verständlich und treffend. Alle vier Gespräche sind schön aufgebaut und die Themen gut aufgearbeitet. Das Buch stimmt einen sentimental und regt vor allem zum nachdenken an. Dabei werden viele Dinge vorgestellt, die jeder tun kann, um die Welt ein wenig besser zu machen.

Ich finde jeder sollte das Buch und die Fragen lesen und darüber nachdenken. Eine klare Kaufempfehlung von mir.

5 von 5 Sternen

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Sushi-at-Home-Party von Angjinsan – Angelika Herzig

Ein Buch für eine Step-by-Step Anleitung für Sushi, um Freunde und Verwandte einzuladen und zu verwöhnen. Hier sind alle Informationen vereint um das perfekte und leckere Sushi auf den Tisch zu zaubern. Dabei steht hier nicht nur Fisch im Vordergrund. Auch Vegetarier und Fleischliebhaber kommen auf ihren Genuss. Dabei bekommt man in dem Buch eine super Einleitung vom einkaufen über Rollen bis hin zum Resteverwerten.

Mich hat das Buch sofort angesprochen, da ich gerne Sushi esse und es schon immer zu Hause nachmachen wollte, aber mich nie getraut habe. Im Buch erfährt man welche Basisausstattung man für Sushi benötigt, ebenso das Zubehör und alle notwenigen Zutaten die verwendet werden. Außerdem bekommt man gezeigt wie Sushi richtig gerollt wird. Am besten gefällt mir, dass man alle gängigen Sushiarten gezeigt und beschrieben bekommt. Auch wie man die übriggebliebenen Reste am besten verwertet ist eine super hilfreiche Sache in dem Buch. Hilfreich sind auch die Informationen über die japanische Küche. Auch einen kleinen Kniggekurs findet man am Schluss. Alles ist super einfach beschrieben und die eingefügten Bilder sind einfach aber hochwertig und informativ.

Alles in allem ein super Buch Rund um Sushi selber machen. Man hat nicht nur die Technik sondern auch viele nützliche Informationen und Hilfestellungen. Auch bestens für Anfänger und Neulinge geeignet. Eine klare Kaufempfehlung von mir.

5 von 5 Sternen

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Das Jahr des Rehs von Stephanie Jana

Seit siebzehn Jahren herrscht Funkstille zwischen den Freundinnen Sabine und Bella, als Bella an Biene eine Mail verschickt und so die alte Freundschaft auflebt. Denn über die Zeit haben beide den Kontakt zueinander verloren. Biene lebt als Journalistin mit Mann und Kind in Berlin, wohingegen Bella immer noch in ihrem Heimatort lebt. Dort hat sie zwei Kinder und einen Mann und natürlich das Reh im Vorgarten, was immer mit Lichtern behangen ist. So entwickeln die beiden Frauen wieder eine innige Freundschaft, trotz ihrer Gegensätze. Sie stützen sich in guten Zeit aber auch in Kriesen, die beiden Frauen über die Jahre erleben.

Der Titel passt gut zum Buch, da das Reh öfter im Buch erwähnt wird. Auch das Cover gefällt mir gut, obwohl es so schlicht ist. Das Buch besteht nur aus den Mailverkehr, das heißt es gibt sonst keine Zwischentexte oder ähnliche Erklärungen. Ich empfand das als etwas ungewöhnlich, aber es haben mir trotzdem keine Informationen gefehlt, da Anrufe und Treffen in den Mails besprochen wurden. Der Schreibstil ist daher recht locker. Die Geschichte empfand ich an einigen Stellen als recht öde, erst gegen Schluss kam wieder mehr Schwung in den Roman.

Alles in allem ein rundes Buch, ohne große Spannungsmomente. Für zwischendurch aber gut geeignet.

4 von 5 Sternen

Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky

Kim ist 15 Jahre alt und ist weder besonders schlau noch sonst in einer anderen Weise auffällig. Ganz anders ihre beste Freundin Petrowna, die nicht nur ziemlich schlau ist sondern auch auffällig und schrill ist. Eigentlich zwei normale Teenies. Doch dann ändert sich Kids Leben von einem Tag auf den anderen. Ihre Klasse geht zu einer Lesung, doch anders als ihre Mitschüler ist sie gefesselt an diese Geschichte die da vorgetragen wird – es ist nämlich ihre eigene. Natürlich will Kim wissen wie ihre Geschichte ausgeht und erfährt das Jasper, ihr Klassenkamerad, am Ende des Buches stirbt.  Das möchte sie natürlich verhindern und beschließt ihr Leben komplett zu ändern um Jasper zu retten. Doch Petrowna ist von ihrer Idee gar nicht begeistert.

Das Cover gefällt mir sehr gut, obwohl man viele Fingerabdrücke auf dem Hardcover erkennt. Auch der Titel und der Klartext haben mich sehr neugierig gemacht und dazu gebracht das Buch zu lesen. Innerhalb einer Stunden hatte ich es durchgelesen. Das Buch ist aus der Sicht der 15-jährigen Kim geschrieben, demnach ist es sehr einfach und jugendlich vom Stil. Leider waren mir bis auf Jasper sämtliche Charaktere in dem Buch unsympathisch, entweder waren sie zu dumm, naiv oder einfach zu passiv. Warum Leah so viel über Kim wusste, beziehungsweise warum das Buch so entstanden ist, hat man bis zum Schluss leider auch nicht erfahren. Die Idee hinter dem Buch finde ich super und innovativ, finde aber, dass man hätte viel mehr rausholen können. Es dümpelte die meiste Zeit vor sich hin ohne jeglichen Spannungsbogen. Dafür ist es aber in sich stimmig.

Insgesamt finde ich es nett für zwischendurch, aber auch nicht mehr. Wahrscheinlich ist es aber eher für Jugendliche geeignet, die ich hier auch als Zielgruppe vorschlagen würde.

3 von 5 Sternen

Dein Leuchten von Jay Asher

Wie jedes Jahr ist Sierra bei ihren Eltern über Weihnachten in Kalifornien. Dort werden auf der Plantage der Familie Weihnachtsbäume verkauft. Doch dieses Jahr soll alles anders kommen – die junge Sierra ist das erste mal Hals über Kopf verliebt. Was sie aber nicht weiß, ihr Schwarm Caleb hat eine dunkle Vergangenheit. Schließlich wird Sierra von allen vor ihm gewarnt. Er soll gefährlich sein,  doch sie möchte das nicht glauben und für die Liebe kämpfen.

Mir hat besonders das Cover und der Titel gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und man kann es flüssig durchlesen. Jedoch braucht es sehr lange bis die Geschichte in die Gänge kommt. Eine richtige Spannung kann man hier auch nicht erwarten. Ansicht ist es eine angenehme Liebesgeschichte ohne große Höhen und Tiefen im Buch.

Insgesamt eine nette weihnachtliche Liebesgeschichte, die man schon mehrfach gelesen hat.

4 von 5 Sternen

Die besten Salate im Glas zum Mitnehmen von Courtney Roulston

Das ist ein Buch mit Salaten die besonders zum mitnehmen geeignet sind. Dabei sind die Rezepte lecker, gesund und abwechslungsreich. Die Bilder sehen super lecker und ansprechend aus, so dass es wirklich spaß macht die Rezepte nachzumachen. Im Kühlschrank hielten die Salate sich auch 1-2 Tage, so dass man sie auch für die Arbeit am nächsten Tag super vorbereiten kann. Alle probierten Rezepte waren super frisch und köstlich. Einziger kleiner Nachteil ist das oft Zutaten dabei waren die man so nicht im Haushalt hat und extra besorgen muss. Die Rezepte an sich sind auch schön und einfach beschrieben.

Wer mal etwas andere Salate ausprobieren möchte oder ein Buch mit gesunden Rezepten sucht, die man wenige Tage vorher vorbereiten kann ist bei diesem Buch genau richtig. Eine Kaufempfehlung von meiner Seite.

4 von 5 Sternen