Archiv für den Monat April 2015

Bittersweet von Miranda Beverly-Whittemore

Madel die in ärmlichen Verhältnissen wohnt lernt ihre Zimmergenossin Ev kennen. Diese lädt sie mit in ihr Sommerdomizil ein wo Mabel die große Winslow Familie kennenlernt und sic wünscht dazuzugehören. Schnell erfährt Mabel das die Familie ein dunkles Geheimnis hat und versucht dieses herauszufinden.

Zweidrittel des Buches sind wirklich interessant und mehr oder weniger Glaubwürdig geschrieben. Der letzte Teil scheint mir jedoch ziemlich überzogen was mir nicht sehr gefallen hat. Auch die Dialoge waren für mich teilweile sehr unnatürlich und gestellt. Sehr gut hat mir das Cover gefallen, was sehr hochwertig aussieht und im Licht einiges hermacht. Alles in allem hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, jedoch würde ich es wohl eher kein zweites mal lesen.

3 von 5 Sternen

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Blumentochter von Vanessa da Mata

Adalgiza – die in dem Buch als Ich-Person auftritt – lebt in einer brasilianischen Stadt zusammen mit den beiden Tanten Margarida und Florinda. Als Kind fühlte sie sich den beiden nah und sah sie als Freundinnen. in der Jugend schließlich merkte sie das ihre Tanten und die Stadt ein Geheimnis hegten und sie fühlte sich immer mehr als Außenseiterin. An ihrem 18 Geburtstag lernte sie schließlich den Arzt Tito kennen. Sie beginnt Ausflüge nach Vila Morena zu unternehmen wo sie in einer Bar 3 Freunde kennenlernt. Die Giza schließlich immer öfter heimlich besuchen kommt. Schließlich durfte niemand von den Ausflügen erfahren denn in Ihrer Stadt galt Vila als eine verrufene Stadt. Adalgiza trifft wieder erwartend Tito auf einem Fest mit dem sie schließlich ihr erstes Mal erlebt. Nach einigen Treffen wird Giza schwanger und erfährt von dem Geheimnis das ihr all die Jahr verheimlicht wurde. Sie erfährt welche Rolle sie darin spielt und wer die „Königin“ von Vila Morena ist. Schwanger verlässt sie die Stadt und kehrt 12 Jahre später mit ihrem Sohn zurück um sich der Stadt und ihrer „alten Liebe“ zustellen.

Das Cover ist sehr farbenfroh und ließ mich auf eine fröhliche Liebesgeschichte schließen. Schon nach den ersten Seiten merkte ich das ich da falsch lag. Es gab zwar eine Liebesgeschichte aber nicht in dem Sinn wie ich sie erwartet hätte. Anfangs wusste ich nicht genau worauf die Geschichte hinausläuft. Es ist sicher kein Buch was jeder mag, weil es eher speziell ist, aber im Endeffekt ist es das was ich an dem Buch mag. Es ist nicht wie viele Bücher die ich gelesen habe, allein der Schreibstil ist sehr fesselnd und detailliert. Man fühlt sich als wäre man dabei und kann jede Einzelheit miterleben. Was aber auch als ein kleiner Negativpunkt war, denn dadurch war das Buch und die Geschichte sehr langatmig und man kam in der Story nur langsam vorwärts.

Hätte ich detailliert von der Geschichte gewusst, hätte ich wahrscheinlich das Buch nie gekauft. Aber ich muss sagen ich habe nicht bereut das Buch zu lesen und werde „Blumentocher“ einigen Freundinnen weiterempfehlen, die mal einen anderen Schreibstil kennenlernen und man keine 0815 Story lesen möchten.

4 von 5 Sternen