Archiv für den Monat Mai 2015

Ein mallorquinischer Sommer von Helen Walsh

Eine Familie – Mutter, Vater, Stieftochter und der Freund der Tochter fahren zusammen in den Urlaub nach Mallorca. Die Mitte-Vierzigjährige Jenn fängt eine heimliche Liebschaft mit dem Freund ihrer Tochter an. Dies muss natürlich geheim bleiben, damit die Familie nicht zu zerplatzen droht. Doch irgendwann ahnt der Ehemann Greg von der Affäre. Droht nun alles aufzufliegen? Lest am besten selbst.

Ich fand das Buch sehr gut, man kann sich in die Szenen und die Gefühle sehr gut hineinversetzten. Man bangt mit Jenn und wartet nur darauf das beide durch jemanden erwischt werden. Eine tolle Sommerlektüre die ich gerne ein zweites mal lesen würde. Das Cover ist ebenso super sommerlich und schlicht aber och passend zu Buch.

5 von 5 Sternen

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Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane

Anna geht mit einem mulmigen Gefühl zu ihrem Klassentreffen, denn sie hat ihre Klassenkammeraden nun 16 Jahre nicht gesehen. Dort stellt sie fest das sie mittlerweile keiner mehr erkennt, auch ihr früherer Schwarm James nicht. Von ihm wurde Anna in ihrer Schulzeit ständig wegen ihrem äußeren gemobbt. Als Anna nun auch mit James zusammenarbeiten muss, der noch immer nichts von der Identität Annas nichts ahnt, schmiedet Aureliana einen Plan – sie möchte sich für die früheren Hänseleien rächen. Aber es fällt ihr schwer ihn zu hassen, den er scheint ein netter und hübscher Mann geworden zu sein. Und dann steht sie vor der Wahl ob sie ihren Plan durchzieht oder James hilft.

Das Buch ist super geschrieben, es hat Pepp und Witz. Die Geschichte ist super durchdacht und hat viele Einzelheiten die zusammenpassen und man somit noch mehr Spaß am lesen hat. Ich konnte das Buch kaum weglegen, denn es wurde zu keiner Zeit langweilig. Der Titel passt auch super zu der gesamten Geschichte und das Cover ist witzig gemacht.

Kann das Buch nur empfehlen.

5 von 5 Sternen

Wiener Totenlieder von Theresa Prammer

Am Wiener Opernhaus werden 3 Tote aufgefunden: eine Soubrette wurde mit einem Kulissenteil erschlagen, eine Sopranistin vergiftet und ein Tenor kaltblütig ermordet. Die Detektivin Carlotta Fiore soll bei der Aufklärung behilflich sein. Denn sie wollte einst selber Opernsängerin werden und war dabei die Opernwelt hinter sich zu lassen. Mittlerweile hasst sie diese alles was mit Opern und Theatern zusammenhängt. Da sie aber das Detektiv sein so langsam satt hat nimmt Carlotta das Angebot an und lässt sich in die Oper als Statistin einschleusen, dabei wird sie von Konrad Fürst einem ehemaligem Kommissar unterstütz. Weiß beide jedoch nicht wissen das die Detektivin Charlotta schon als nächstes Opfer ausgewählt wurde.

Ich muss sagen das war wieder ein Buch bei dem man von der ersten bis zur letzten Sekunde mit fiebern muss. Es ist so spannend geschrieben das ich nicht davon ablassen konnte. Das Cover finde ich sehr schön und den Titel total passend. Ich würde das Buch definitiv ein zweites mal lesen.

5 von 5 Sternen

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Apfelblütenzauber von Gabriella Engelmann

Es scheint als sei Leonies Leben wie man sich es wünscht. Sie lebt mit Ihren zwei Katzen in einer Ville wo auch ihre beiden besten Freundinnen Stella und Nina wohnen. Leonore arbeitet in einem Restaurant und mag ihren Job. Doch dann kommt es in jeglicher Hinsicht dicke: das Restaurant soll geschlossen werden und auch die Ehe ihrer Eltern scheint kurz vor dem aus zu stehen. Ihre Mutter beschließt allein eine Reise zu unternehmen und währenddessen scheint es als habe Leonies Vater bereits eine neue Frau an seiner Seite gefunden zu haben. Auch Leonie lernt 2 Männer kennen. Und so beginnt eine Wendung in der Geschichte.

Ich fand das Buch sehr erfrischend und schön geschrieben. Der Schreibstil ist total angenehm und macht Lust auf mehr. Das Cover ist passend getroffen und wirkt sommerlich und frisch. Das kleine Manko ist, dass ich das Buch etwas monoton und ohne große Spannung fand. Wer jedoch kein Wert darauf legt und ein gemütliches Buch sucht ist bei dem Buch richtig.

3 von 5 Sternen

Der Glühwürmchensommer von Gilles Paris

Der kleine Victor fährt eines Sommers mit seiner Schwester Alicia und seinen zwei Mamas Clair und Pilar ans Meer. Victor merkt das seine Eltern sich noch lieben und kann deswegen nicht verstehen warum sie nicht mehr zusammen sind. Das Appartement wo alle wohnen gehört Victors Vater der es von seiner Schwester Felicite geerbt hat. Der Vater meidet immer diesen Ort, was Victor nicht versteht. Eigentlich weiß der kleine nichts von seiner Tante, denn Claire mochte sie nicht und sein Vater möchte nicht über sie reden. An dem Urlaubsort trifft Victor seinen besten Freund Gaspard und die kleine Justine in die er heimlich verliebt ist. Bei seinen Sparziergängen trifft der kleine Mann die Zwillinge Nathan und Tom, die berichten bei ihrem Onkel zu leben. Schließlich erfährt er von der Baronin von einem Unfall in dem Victors Vater und dessen Schwester verstrickt waren. Als Victor herausfindet das der Onkel der Zwillinge bereits vor Jahren verstorben ist gibt es eine Wendung wo schließlich Victor in Gefahr schwebt und sein Vater sich seinen Ängsten stellen muss.

Das Buch wird aus der Sicht des neunjährigen Victors geschrieben. Man erfährt seine kindlichen Gedanken und Sorgen und merkt seine Neugierde der er nachgeht. Das Buch ist sehr leicht und angenehm geschrieben. Man bekommt immer mehr Details die die Spannung halten, bis zum Schluss. Das Buch ist gut verständlich, so dass es Jung und Alt lesen können. Insgesamt finde ich das Buch wirklich sehr gut und würde es auch ein zweites Mal lesen.

Kann das Buch für jung und auch alt empfehlen.

5 von 5 Sternen

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