Wieso Heimat, ich wohne zur Miete von Selim Özdogan

Das Buch Selim Özdogan handelt von Krishna Mustafa. Dieser zieht mit einem Jahr nach Deutschland, da die Eltern ihm eine gute Schulausbildung ermöglichen möchte. Die Eltern selber haben sich in der Türkei kennen gelernt, wobei ein Elternteil türkisch und der andere deutsch ist. Doch schnell wird die Familie in zwei Teile gerissen. Als Erwachsener wird Krishna von seiner Freundin verlassen, da sie der Meinung ist das er seine Identität nicht gefunden habe. So beschließt er seine Wurzeln zu suchen und zieht nach Istanbul. Wo er die türkische Seite von sich finden möchte.

Als das Buch bei mir ankam wirkte es schön hochwertig mit dem schönen orangenem Cover und dem lustig klingendem Titel. Den Schreibstil finde ich recht angenehm zu lesen, das fand ich bereits in der Leseprobe. Ich finde leider die Figuren undurchsichtig, ungeformt und nicht greifbar, wodurch ich leider zu keiner der Charaktere eine Bindung aufbauen konnte. Die fehlenden Anführungsstriche bei der wörtlichen Rede finde ich recht störend und macht für mich das Buch nicht interessant. Leider finden sich einige Klischees wieder die immer neu aufgerollt werden. Einige Kapitel verstehe ich gar nicht. Es gab nur sehr wenige Stellen im Buch die mich zum schmunzeln gebracht haben, wobei ich eigentlich eine sehr humorvolle Person bin. Ich weiß was mit dem Buch vermittelt werden sollte und die Idee ist an sich super, jedoch in meinen Augen vom Autor nicht gut umgesetzt. Ab der Hälfte des Buches musste ich mich durch die Geschichte kämpfen, weil mit die Lust am Buch vergangen ist.

1 von 5 Sternen

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