Archiv für den Monat März 2016

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte von Emily Walton

Über eine längerer Zeit schreibt Fitzgerald Briefe an seinen Freund Hemingway. Er lebt ein Dreiviertel Jahr an der Côte d’Azur mit Zelda, deiner Frau und Scottie, seiner Tochter. Dort lebt er zurückgezogen und möchte wieder an den Erfolg seiner Werke ,Diesseits vom Paradies“ und „Der große Gatsby“ anknüpfen. Gerald und Sara Murphy sind ein wohl betuchtes Paar, welches sogar Picasso zu ihren Freunden zählt, sind auch mit Scott und Zelda befreundet. Doch leider kann Scott nicht an den alten Erfolg anknüpfen, er fühlt sich von seinen Murphy Freunden vernachlässigt, bleibt Nächte lang weg und betrinkt sich. Auch schreibt er kaum noch an einem Buch und belügt sogar seinen Verleger. Durch immer makabere Aktionen mit seinen neuen Freunden, versucht er neue Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ihn plagen immer mehr selbstzweifel, die ihn immer mehr ins Verderben stürzen.

Der Anfang des Buches ist sehr spannend und ließ sich flüssig lesen, ab dem ersten Viertel begann sich für mich die Geschichte ziemlich zu ziehen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, leider fehlte der Geschichte immer mehr pepp. Nach Dreiviertel des Buches habe ich mich endgültig entschieden es abzubrechen, weil es für mich nur durchquälen war. Den Titel finde ich sehr originell und man bekommt in der Hälfte des Buches die Erklärung dazu. Das Cover gefällt mir auch gut.

2 von 5 Sternen

Heartbeat – Eine Sehnsuchtsmelodie von Mona Frick

Marie begegnet dem schönen Alexander das erste mal auf ihrer Geburtstagssoiree. Schnell fühlt sie sich zu ihm angezogen und sie treffen sich immer öfter. Doch dann läd sie der systeriöse Alexander zu einem Maskenfest ein. Aufgeregt und zugleich interessiert folgt sie ihm in das dunkle und erlebt den Abend der so viel für sie verändern soll. Doch trotzdem lassen sie einige Dinge an Alexander zweifeln, doch sie kann ihm nicht wiederstehen. Und dann taucht noch David auf und Marie steht zwischen den Stühlen, mit der Frage wem sie glauben und vertrauen kann.

Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky

Baba Dunja ist die erste die nach dem Tschernobyl-Unglück zurückkehrt und mit anderen Heimkehrern Haus und Hof wieder wohnlich macht. Die ehemalige Krankenschwester baut Ost und Gemüse an, holt Wasser aus dem Brunnen und kocht daraus essen. Doch so normal es klingt ist es nicht, vieles ist anders als in anderen Städten. Die Vögel zwitschern lauter, die spinnen weben schneller und die Geister der Toten kommen zu Besuch. Es leben nicht viele im Dorf – sie sind alle sehr unterschiedlich – und Besucher im Dorf sind nur selten. Doch dann kommt ein fremder mit seiner Tochter ins Dorf, der so gar nicht hineinpassen kann. Schliesslich bringt er eine Menge Unruhe in die kleine Dorfgemeinschaft.

Die Idee des Romans finde ich echt toll, es wird unverblümt und ehrlich erzählt wie das Leben in Tschernobyl ist. Ich mag die detailreiche Erläuterung sehr. Der Schreibstil ist recht angenehm und das Buch lässt sich gut lesen. Das Cover finde ich sehr passend und schön. Der Titel hingegen finde ich passt nicht so gut. An sich fand ich das Buch gut, hätte mir aber noch ein wenig mehr erwartet.

4 von 5 Sternen

Wie Blumen im Winter von Carol Coffey

Hazel und Iris wurden als Kinder immer Winterblumen von ihrem Vater genannt, denn beides waren Winterkinder und der Vater leidenschaftlicher Gärtner. Doch beide Schwestern sind sehr unterschiedlich. Hazel ist hübsch, wild, vergnügt sich gerne und gerät leider immer an die falschen Männer – sie hat es jedoch nicht leicht als Alleinerziehende Mütter. Iris scheint das Gegenteil zu sein, sie wohnt zurückgezogen und scheut sich vor der Gesellschaft. Doch als plötzlich eine der beiden krank wird, entsteht eine tiefere Bindung die immer weiter wächst. Auch ein Geheimnis nagt seit Jahren an einer der Schwester, welches sie sich nicht verzeihen kann. Und bald müssen beide erkennen das man im Leben sich selbst und anderen verzeihen muss um nach vorne schauen zu können.

Küss mich in Rom von Mona Frick

 Amy die als Autorin und Journalistin arbeitet ist gerne Single. Und obwohl sie nicht auf der Suche nach einem Mann ist meldet sich die Kinoliebhaberin in einem Dating-Portal an. Doch das soll nur für eine Recherche sein, um einen neuen Artikel zu schreiben. Gegen ihren Willen ist sie hin und weg von dem sympathischen Mike, der ihr sogar in einer Flüchtlingsunterkunft hilft, in der Amy immer aushilft. Ihr größter Wunsch ist es den Valentinstag in Rom zu verbringen. Wird es diese Jahr Amy gelingen?