Baba Dunjas letzte Liebe von Alina Bronsky

Baba Dunja ist die erste die nach dem Tschernobyl-Unglück zurückkehrt und mit anderen Heimkehrern Haus und Hof wieder wohnlich macht. Die ehemalige Krankenschwester baut Ost und Gemüse an, holt Wasser aus dem Brunnen und kocht daraus essen. Doch so normal es klingt ist es nicht, vieles ist anders als in anderen Städten. Die Vögel zwitschern lauter, die spinnen weben schneller und die Geister der Toten kommen zu Besuch. Es leben nicht viele im Dorf – sie sind alle sehr unterschiedlich – und Besucher im Dorf sind nur selten. Doch dann kommt ein fremder mit seiner Tochter ins Dorf, der so gar nicht hineinpassen kann. Schliesslich bringt er eine Menge Unruhe in die kleine Dorfgemeinschaft.

Die Idee des Romans finde ich echt toll, es wird unverblümt und ehrlich erzählt wie das Leben in Tschernobyl ist. Ich mag die detailreiche Erläuterung sehr. Der Schreibstil ist recht angenehm und das Buch lässt sich gut lesen. Das Cover finde ich sehr passend und schön. Der Titel hingegen finde ich passt nicht so gut. An sich fand ich das Buch gut, hätte mir aber noch ein wenig mehr erwartet.

4 von 5 Sternen

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