Die unsichtbare Heldin von J. Vellguth

Anja hat viele Baustellen an denen sie kämpfen muss – ihr Doktorarbeit verläuft nicht wie gewünscht, zu ihrem Vater hat sie ein miserables Verhältnis und nun soll ihr Elternhaus zwangsversteigert werden. In solchen Situationen möchte sie einfach nur unsichtbar sein und vor allem fliehen. Aber dann entdeckt ist ein seltsames Schild an einem Schaufenster, das eine Superkraft zu verkaufen wäre. Aber wer glaubt denn schon so was? Und die Unsichtbarkeit scheint so nah zu sein.

Anja als Hauptperson ist durchaus sympathisch, aber auch naiv, unselbstbewusst und kindisch, was ich so von einer Heldin nicht erwarte. Einige Figuren waren recht unsympathisch und auch flach vom Charakter. Es gab mehrere Nebenhandlungen, welche mich aber nicht gestört haben. Jedoch kam für mich die Hauptgang eindeutig zu kurz. Über die Superkraft hat man so gut wie nichts erfahren. Sie ist sehr Stiefmütterlich beschrieben, was aber an sich das wichtigste wäre. Der Schreibstil ist über das gesamte Buch angenehm gewesen, lediglich der Schluss wurde schnell runtergerattert. Wie ich finde passen Cover und Titel NICHT zur Hauptperson Anja.

Eine Geschichte mit einem riesen Potential was hier leider nur zu einem kleinen Teil ausgeschöpft wurde. Dennoch bin ich auf die Fortführung gespannt und werde diese lesen in der Hoffnungen, das viele offene Fragen, die mir geblieben sind, geklärt werden.

3 von 5 Sternen

13096073_1309279629085669_5078500478035318545_n

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s