Unsichtbare Wunden von Astrid Frank

Anna hat seit dem ersten Schultag einen „siamesischen Zwilling“. Ihre beste Freundin Manu, der sie alles anvertraut. Doch das soll nicht ewig so bleiben. In der siebten Klasse kommt die Neue, Nina. Seitdem ist Manu manchmal anders, sie verbringt immer mehr Zeit mit Nina. Aber immerhin hat Anna noch ihr Pferd Elrond. Doch Manu und Nina scheinen sich immer mehr abzukapseln. Und dann verliebt sich auch noch Paul in sie, obwohl doch Manu in ihn verliebt ist. Und dann bringen Nina und Manu die ganze Klasse gegen die 13-jährige Anna. Sie wird immer mehr zum Mobbingopfer und keine scheint ihr zu helfen – ihr Vater nicht, die Lehrerin nicht und auch ihre Freunde Anton und Charlie nicht.

Ein ergreifendes Buch über ein Mädchen, welches immer mehr in ein Mobbingsumpf gerät und nirgends Hilfe findet. Der Roman wird in zwei Perspektiven geschrieben – einmal in der aktuellen Perspektive und das zweite sind Tagebucheinträge von Anna. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch weist viele spannende Situationen auf, so dass man das Buch nicht weglegen mag. Ich finde gut wie Annas Gefühle und Gedanken detailliert beschrieben werden, so kann man sich in die Lage von Anna hineinversetzen und man leidet ständig mit. Ein wirklich beeindruckendes Buch, wo das Thema „Mobbing“ schonungslos und erlisch dargestellt wird. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und der Titel könnte treffender nicht sein. Ein emotionaler Roman über die Folgen von Mobbing. Kann ich nur jemand raten zu lesen.

5 von 5 Sternen

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