Archiv für den Monat Juni 2016

Pur genießen – Natürlich und gesund von Pascale Naessens

Ein Kochbuch einer Belgierin deren Hauptzutaten und Rezepte naturbelassen und mit guten Fetten zubereitet werden. Zunächst erhält man eine leichte und verständliche Erklärung über die altbewährte Trennkost und über Paleo.  Auf den nächsten Seiten werden über 60 Rezepte samt entsprechendem Bild abgebildet.

Insgesamt werden die Rezepte in die folgenden Kategorien unterteilt:

schnelle und einfache Mittagsmahlzeiten: Gemüse, mal mit Käse, mal mit Fleisch, mal mit Fisch

köstliche Gemüsegerichte = gesunde Kohlenhydrate: Gemüse mit Hülsenfrüchten, Quinoa oder Ei

Überraschendes mit Käse: Gemüse mit Käse

Aus Flüssen und Meeren: Fisch mit Gemüse

Krustentiere und Muscheln

Kurkuma: einige Rezepte speziell mit Kurkuma

Fleisch: Rezepte mit Gemüse

Mit Genuss zu sündigen ist eine Kunst: Nachspeise / Kuchen

Die Rezepte sind gut erklärt und die Bilder sind einfach sehr schmackhaft – mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Die Unterteilung des Buches finde ich gut gelungen und es ist meiner Meinung nach für jeden etwas dabei. Alles was Nachgekocht und Nachgebacken wurde hat sehr gut geschmeckt. Einige Zutaten sind recht speziell, so das man leider spontan das wenigste aus dem Kochbuch zaubern kann. Zudem überwiegen Fisch- und Fleischgerichte – ich hätte mir einen kleinen vegetarischen Bereich gewünscht. Außerdem finde ich Kalorienangaben immer sehr hilfreich, was mir hier auch fehlt.

Insgesamt ein tolles Buch, mit reichlich appetitlichen Rezepten, welches aber mehr für Fisch-und Fleischesser geeignet ist. Trotz kleiner Kritikpunkte möchte ich das Buch weiterempfehlen.

4 von 5 Sternen

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Meditation von Ulrich Hoffmann

Eine einfache Anleitung für Einsteiger, die für sich die Meditation entdecken wollen. Das Büchlein liefert einige Übungsaufgaben und Methoden die helfen sollen mehr sich selbst zu spüren, innere Gelassenheit zu entwickeln und mehr auf sich selbst zu hören. Die Meditation soll die Konzentration verbessern, die Aufmerksamkeit erweitern und die Gedanken klarer strukturieren. Im Buch wechseln sich Theorie und Praxis ab und es sind praxisbezogene Übungen integriert. Die Übungen sind für einen Monat ausgelegt.

Durch meine Arbeit, wollte ich einen Ausgleich schaffen und mich in der Meditation ausprobieren. Obwohl ich schon oft Yoga gemacht habe, war Meditieren eine ganz neue Erfahrung für mich. Die Übungen sind gut beschrieben und man kann sie leicht nachmachen. Das Buch ist gut für Einsteiger geeignet. Die Zeitspanne für die es gedacht ist finde ich realistisch und umsetzbar. Ich werde sich noch das ein oder andere mal in das Büchlein schauen und einige Übungen draus machen. Es hat mir großen Spaß gemacht. Die „Nice to know“ Kästchen fand ich total super. Die Oberfläche des Einbandes ist angenehm und man nimmt es gerne in die Hand.

5 von 5 Sternen

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Die Schuld der Engel von L.C. Frey

Karl Sauer, ein Leipziger Kommissar der kurz vor seiner Pensionierung steht, besucht mit seiner Frau Oxana eine Ausstellung. Dort bricht ein toter Mann durch die Wand und schnell ist klar das es der Ehemann der Ausstellerin ist. Es handelt sich um den Leipziger Anwalt Fassmann. Schnell klärt Karl mit seiner Kollegin Selina den Mord auf und begibt sich mit Oxana in den Urlaub. Als er dort schließlich merkt das sie einen Fehler begingen und der Mörder noch frei herumläuft überschlagen sich die Geschehnisse.

Ich hab mich im Buch gut eingespannt gefühlt, schon dadurch das ich selber aus Leipzig komme und die meiste Handlung an mir bekannten Orten handelt. Mittig des Buches fand ich es etwas langgezogen aber nie langweilig. Viele Puzzleteile haben sich erst gegen Ende ergeben und der Mörder war eine wahre Überraschung für mich. Der Schluss war einfach grandios, spannender konnte man es nicht machen. Den Titel fand ich super gewählt und auch der Titel hat im Buch Sinn gemacht. Trotz 1-2 kleiner Anmerkungen die ich machen würde, fand ich das Buch super, obwohl es mehr ein Krimi war, was keinen Abbruch getan hat.

Allen Krimi- und Thriller-Fans möchte ich das Buch sehr ans Herz legen. Ich fand es zu keiner Zeit langweilig und die Figuren sind toll. Habe das Buch bereits mehreren Leuten empfohlen und ausgeliehen und begeistert zurück bekommen.

5 von 5 Sternen

Das Lavendelzimmer von Nina George

Jean Perdu besitz eine „literarische Apotheke“. Auf seinem Bücherschiff verkauft der Pariser nicht nur Bücher sondern auch die Linderung. Er weiß welches Buch man bei welcher Krankheit zu verschreiben hat. Er selbst aber fühlt sich unheilbar. Als ihn vor 21 Jahre seine Geliebte Manon verließ blieb er wie erstarrt. Lediglich einen Brief hat sie hinterlassen, den er aber nicht wagte zu lesen. 21 Jahre später sollte dann alles anders kommen, als ihm schließlich der Brief wieder in die Hände fällt und er darin erfährt das alles anders war als gedacht, bricht er in seinem Schiff auf um sich selbst zu finden und vielleicht noch mehr

Leider wurde ich schon auf den ersten Seiten nicht warm mit dem Buch. Der Schreibstil war nicht mein Fall und ich musste mich leider durch das Buch quälen. Der Mittelteil war für mich zu fad, den Schlussteil fand ich gut umgesetzt und die Story ist an sich auch super, nur fehlte mir irgendwas besonderes. Schade das mich das Buch letztendlich aber nicht gepackt hat, es ist einfach nicht MEIN Buch.

Ich kann ehrlich gesagt die vielen positiven Meinungen zum Buch nicht verstehen, aber das ich ja alles eine Geschmackssache. Meinen Geschmack hat es nicht getroffen.

2 von 5 Sternen

Agfa Leverkusen von Boris Hillen

Kishone ist ein indischer Fotograf in den 70er Jahren der bisher an der schwarz-weiß Fotografie hing. Schließlich beschließt er mehr über die Techniken der Farbfotografien zu lernen und möchte zu Agfa-Leverkusen. Seiner Meinung nach die beste Lehrstätte für ihn und so beschließt er mit einem Freund Amitabh nach Deutschland zu reisen. Auch Amitabh hat Pläne in Deutschland er möchte ein Arztstudium absolvieren. Mit etwas Geld in der Tasche und zwei Motorrädern machen sich beide auf die lange Reise nach Leverkusen und erleben dabei so einige Geschichten.

Saxona findet nach dem Tod Ihrer Mutter eine Postkarte die mit dem Kürzel „K“ beendet wurde. Sie vermutet das diese von ihrem Vater stammt den sie nie kennen gelernt hat. Und so beschließt Sax mit ihrem Freund Tom von Deutschland nach Indien zu fahren und ihren Vater zu suchen.

Für mich war das Buch zwischenzeitlich sehr wirr, da es oft diese Zeitsprünge zwischen Kishone und Sax gab. Die ersten 100 Seiten waren die Interessantesten für mich, die Geschichte schien schlüssig und an erfuhr viel über Religion und Umgebung, leider hat das schnell Nachgelassen und es wirkte das meiste Aufgesetzt und Oberflächlich. Ich fand ich Geschichte an sich sehr interessant entwickelt und der Schreibstil war angenehm. Zwischendurch zogen sich aber viele Seiten ohne wirklich interessanter Handlung und dafür wirkte das Ende überladen und wirr zugleich. Letztendlich hat mich das Buch leider nicht überzeugt und ich würde es wohl kein zweites mal lesen. Das Cover ist sehr bunt, vom Stil her passt es aber optimal zum Buch.

3 von 5 Sternen

Gefährliche Hingabe – Kein Millionär für mich von Stephanie Madea

Lea wacht auf und erkennt das sie nach einer Party mit ihrer Freundin mit einem Privatflugzeug abgestürzt ist und auf einer Insel gestrandet ist. Doch außer ihr und Jay der mit im Flugzeug war ist keiner ansprechbar. Nun muss sie sich mit dem hübschen unbekannten durchschlagen und Hilfe suchen. Schnell merkt Lea das Jay ihr Herz höher schlagen lässt. Doch als sie erfährt das der Hübsche vor Gericht vorgeladen ist, ist sie schockiert. Doch sie vertraut ihm und kann zu Hause nur noch an ihn denken. Was Lea aber nicht weiß, das sie schon bald als sie in seiner Nähe ist in großer Gefahr schwebt.

Ich find das Buch wirklich gut und erfrischend. Für ich war es mehr ein Actionbuch als Romantik. Doch es hatte gute romantische Elemente. Ich fand es flüssig geschrieben, so dass ich es nur ungern weggelegt habe. Das Cover finde ich passend genauso wie den Titel. Würde das Buch auch ein zweites mal lesen.

5 von 5 Sternen

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Nie wieder Blondinen von Michaela Grünig

Vreni Tschannen hat in einem Internat in der Provinz von Bern angefangen als Kunstlehrerin zu arbeiten. Bisher führte sie mit ihrem Mann Olaf ein recht luxuriöses Leben, wäre da nicht diese Blondine. Die Russin Swetlana hat ihr doch tatsächlich den Mann ausgespannt. Und damit nicht genug von Blondinen, schließlich stolpert Vreni beim Joggen durch den Wald über eine tote Blondine. War es jemand aus dem Internat? So beschließt Vreni dem ganzen selbst auf den Grund zu gehen und Ermittlern zu spielen. Zu blöd das sie ständig Urs über den Weg läuft. Als Jugendliche wurde ihr Herz von ihm gebrochen und so ganz geheilt ist es bis heute nicht. Nur gut das es im Internat zwei attraktive Single-Männer gibt.

Vreni ist als Charakter wirklich sympathisch, witzig aber auch bissig. Ich mag die ehrliche und offene Art von ihr. Ebenso finde ich die anderen Charaktere wie Swetlana oder die Lehrer schön ausgearbeitet. Der Schreibstil ist locker und man hat Spaß den Liebes-Krimi zu lesen. Hin und wieder ist züricher Dialekt mit eingearbeitet, was ich als recht erfrischend empfinde, da das Buch davon nicht überladen wird. Die gesamte Geschichte wirkt rund und man kann sich gut in Vreni und ihre Handlungen hineinversetzen. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und haben meist eine recht lustige Überschrift. Das Cover finde ich wirklich gelungen, ebenso wie den lustigen aber passenden Titel.

Insgesamt ein tolles Buch, welches ich auch ein zweites Mal lesen würde. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen und das nicht nur an Krimi-Fans.

5 von 5 Sternen