Archiv für den Monat November 2016

Veilchens Blut von Joe Fischler

Obwohl Veilchen sich in der Reha erholen soll, kommt alles ganz anders. Ihre Tochter Luna taucht auf und das obwohl Mauser ihr Leben lang nach ihrer Tochter gesucht hat. Luna ist so ganz anders als Veilchen sie sich vorgestellt hat: Rastazöpfe, ungepflegte Kleidung und dazu kifft sie noch. Dazu kommt noch das sie eine Menge Ärger mitbringt. So muss Veilchen zusammen mit Stolwerk alles dafür tun, um ihre Tochter zu beschützen, denn diese ist gesucht und schwebt in Lebensgefahr. Doch scheint der „Feind“ immer zu wissen was die Ermittler planen. Doch die Drei bekommen auch noch Unterstützung von Schmatz und Sandro Weiler. Schließlich wird es immer brenzliger und auch Veilchen steht im Fokus der Polizei.

Da ich bereits den zweiten Teil um Veilchen kenne, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Das Cover ist im typischen Design und gefällt mir sehr gut auch der Titel macht einen sofort neugierig. Super fand ich das ein neues Gesicht aufgetaucht ist – Luna. Doch schade fand ich das man bis auf die Äußerlichkeiten nichts von ihr erfahren hat. Weder was mit ihr die letzten Jahre passiert ist, noch die genauen Hintergründe zu ihrer Schwester und ihrem Auftreten. Auch sonst hat sich das Buch von dem Vorgänger sehr unterschieden. Es hat durchaus mehr Aktion im Gesamtbuch, was für mich teilweise schon zu viel war. Außerdem erinnert es kaum noch an einen Krimi. Ständig haben sie die Situationen überschlagen und man hat kaum Luft zum erholen bekommen, das fand ich schade. Auch der Witz von „Veilchens Feuer“ hat mir hier gefehlt, was ich so sehr an dem Schreibstil mochte.

Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung, jedoch war es ein deutlicher Rückgang zum Vorgänger. Die Idee mit der aufgetauchten Tochter hat viel Potential was, wie ich finde, nicht optimal ausgenutzt wurde. Dennoch freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Veilchen und hoffe das es mir dann wieder besser gefällt.

3 von 5 Sternen

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Zu Gast in der Brasserie von Björn Dominic Schmitz

Das Kochbuch ist eine Inspiration zu der Province-Krimireihe von Sebastian Greber. So entstand also „Zu Gast der Brasserie“. Dabei geht es vorzugsweise um die französische Küche, die hier im Mittelpunkt stehen soll. Hauptspeisen, Beilagen, Desserts und vieles mehr wird hier also vorgestellt.

Zunächst muss ich sagen das ich die Krimireihe nicht kenne, da ich aber gerne international Koche, war es für mich trotzdem interessant.

Das Cover und auch der Titel sind für ein Kochbuch, wie ich finde, nicht aussagekräftig genug. Die Einleitung und die Einteilung der Kategorien finde ich gelungen. Die Rezepte sind gewöhnlich für die französische Küche, aber dennoch gut gewählt und nachkochenbar. Hingegen finde ich die technische Gestaltung der Rezepte überhaupt nicht gelungen und sehr unglücklich gewählt. Ebenso wie die Fotos der Gerichte, den man auf den ersten Blick ansieht das sie nicht professionell gemacht wurden. Das ist auch mit das größte Manko, den meiner Meinung nach gehören zu einem guten Kochbuch auch ansprechende Bilder.

Insgesamt finde ich das Buch für einen Leihen in Ordnung. Doch als professionelles Kochbuch kann ich es leider nicht ansehen.

3 von 5 Sternen

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Shades of Fifty von Sandra Schönthal

Es geht um eine Protagonistin die begreift das sie altert und so recht sich damit nicht abfinden will. Dabei wird recherchiert, gekauft, gewachst und sich aufgebrezelt. Alles nur um wieder jung auszusehen. Doch all das scheint nichts zu bringen – nicht mal das flirten an der Bar bringt etwas. Auch bei einer Single-Reisegruppe wird sie wegen ihres Alters abgelehnt, das kann doch alles nicht wahr sein. Auch für Sport ist sie nicht gemacht. Und so bedient sie sich an jedem Klischee welches ihr vor die Füße fällt. Um schließlich einzusehen das man so bleiben soll wie man ist.

Angesprochen haben mich sowohl das lustig-skurrile Cover als auch der Titel. Beides finde ich toll. Auch der angewandte Humor trifft den meinen. Da ich es mag wenn in Büchern mit Klischees gespielt wird, war ich von der Thematik recht begeistert. Jetzt kommt aber das große Manko – der Schreibstil. Mit dem kam ich gar nicht zurecht. Anfangs dachte ich das ich mich daran gewöhne, doch leider wurde es immer schwieriger und unverständlicher für mich, so dass es ab der Hälfte des Buches für mich auch keinen Spaß mehr machte weiter zu lesen. Das finde ich wirklich schade, da ich mich auf das Buch sehr gefreut habe.

Mein Fazit ist, das dass Buch ein tolles Thema hat mit viel Potential, doch leider hat der verwirrende Schreibstil für mich alles kaputt gemacht. Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.

2 von 5 Sternen

 

Minuten-Gespräche mit Chefs: 7 einzigartige Tricks für erfolgreiche Berufs-Kommunikation. So haust du jeden Chef vom Hocker! von Institut ManagementVisualisierung

Dieser Ratgeber verspricht mithilfe von 7 einzigartigen Tricks die Kommunikation in schwierigen Gesprächen zu verbessern. Dabei ist das Buch in 7 Kapitel unterteilt, also in jedem Kapitel ein Trick. Zwar fand ich das Buch recht informativ und das geschriebene auch interessant, jedoch so wirklich neu war es nicht. Dabei wird überwiegend auf Mimik und Gestik, die richtige Gesprächsführung und das eigene Bild eingegangen. Insgesamt ist alles aber recht allgemein und oberflächlich behandelt worden, hier benötigt es an mehr tiefe, damit die Umsetzung auch problemlos klappen kann. Dafür ist der Schreibstil recht angenehm und einfach gehalten.

Insgesamt wie ich finde ein netter Ratgeber für die schnelle, wer sich aber tiefergehende Ratschläge wünscht, wird hier nichts passendes finden.

3 von 5 Sternen

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