Soja-Steak an Vollmondwasser von Markus Barth

In diesem Buch sollen Lebensmittel, wie die „Superfood“ aufs Korn genommen werden. Dabei werden seltsame und skurrile Fragen in Augenschein genommen. Es werden Lebensmittel wie Chai Samen, Drachenfrucht und Tofu in die lustige Ecke getrieben.

Zunächst war ich sehr gespannt auf das Buch, da es mich vom Klapptext her angesprochen hat. Auch das Cover und den Titel finde ich toll gewählt und durch das Hardcover wirkt es sehr hochwertig. Am Anfang fand ich den Schreibstil seltsam, hoffte aber das ich mich während des Buches dran gewöhnen werde. Leider wurde es eher im Laufe des Buches schlimmer. Die Art, die Lebensmittel direkt im Buch anzusprechen hat mir überhaupt nicht zugesagt. Ebenso habe ich mir eher „exotische“ Lebensmittel vorgestellt, wie eben Tofu, stattdessen wurden selbst Lebensmittel wie Tee und Wasser auf die Schippe genommen. Doch der Hauptkritikpunkt ist, das ich eher erwartet habe, das die „Superwirkung“ und Versprechungen der Lebensmittelindustrie anhand fundierter Fakten „zerschmettert“ werden, doch leider waren Fakten in dem Buch Mangelware und es ging nur darum, möglichst viele Lebensmittel auf kleinen Abschnitten schlecht zu machen. Auch störte mich das sehr oft fallende Wort „Kacke“. Wie ich finde gehört solche Worte nun wahrlich nicht in ein Lebensmittelbuch, trotz allem Witz. So blieben bei mir die Schmunzler leider sehr auf der Strecke und es waren nur wenige Seiten dabei die mich wirklich amüsiert haben.

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