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Der Prinz des Lachens von Doro Parker

Hier werden 5 moderne Märchen dargestellt. Eine davon handelt von einem „Prinzen des Lachens“. Er spürt große Zuneigung zu der jungen Königin, doch ist der Reiz nach Freiheit und Abenteuerlust größer. Und so zieht er weiter und vergnügt sich weiterhin, bis er die schöne Tänzerin trifft, deren Zauber er verfällt. Doch er erkennt das beide nicht die selben Ansichten haben und bekommt vom Schicksal eine zweite Chance für die richtige Liebe.

In dem Buch finden sich 5 moderne Märchen. Die erste von „Prinz des Lachens“ hat mir dabei am meisten gefallen. Die Märchen haben einen tollen Schreibstil und wirken dennoch sehr modern. Ich finde die Figuren nicht immer sympathisch, aber kann mich in die meisten gut einfüllen. In dem Buch fühlt man sich in eine andere Welt versetzt und kann gut träumen. Ich finde die Ideen dahinter gut umgesetzt.

Das Buch kann ich auch Leute die sonst keine klassischen Märchen mögen sehr empfehlen.

5 von 5 Sternen

La Veganista von Nicole Just

Das Buch verspricht unkomplizierte, alltagstaugliche, vielseitige und leckerer vegane Gerichte. Dabei soll man aber auf nichts Verzichten. Auch herkömmliche Gerichte werden in veganer Form umgesetzt.

Erst mal finde ich gut das das Kochbuch ein Hardcover ist, das macht sich in der Küche immer besser. Auch die Aufmachung des Covers und der Fotos im Buch gefallen mir sehr gut. Der Titel besagt auch gleich was man im Inneren erwarten kann. Das Kochbuch ist insgesamt im folgende Kategorien unterteilt:

Guten Morgen! Vegan Frühstücken

Für Vorneweg, zwischendurch und unterwegs

Satt und Zufrieden. Hauptgerichte für jeden Tag

Aufgekocht! Vegan schlemmen

Hmm, süß! Desserts und Gebäck

Die Rezepte sind einfach geschrieben und die Mengenangabe präzise, so das jeder leicht die Rezepte nachkochen oder backen kann. Auch finde ich es gut das man nachlesen kann wie viel das Gericht an Kohlenhydraten oder Kalorien hat. Die probierten Rezepte haben mich überzeugt, es war alles sehr lecker. Auch Nicht-Vegane Gäste haben die Mahlzeit sehr genossen. Leider hat man die meisten der Zutaten nicht im Haus und muss vorher gründlich schauen was man braucht. Auch die Dauer der Zubereitung war manchmal etwas zu lang. Einziges großes Manko ist das in sehr vielen Rezepten Tofu verarbeitet wird und da ich kein Tofu-Fan bin ist das ein Nachteil für mich.

Insgesamt eine schöne vegane Mischung für Anfänger und Fortgeschrittene mit leckeren Rezepten. Kann ich nur empfehlen.

4 von 5 Sternen

Sammlung der Leidenschaften von Natalka Sniadanko

Olessja erzählt in dem Buch über ihr Leben, im besonderen Gesichtspunkt sind immer die Männer. Die in der Ukraine geborene junge und selbstbewusste Frau erzählt wie sie ihren Alltag als Au Pair in Deutschland verbracht hat oder aber wie das zusammenleben mit einem italienischen Macho verläuft. Dabei ist alles mit einem hauch von Humor gespickt.

Besonders war ich gespannt auf das Buch, da die Autorin eine Ukrainerin ist. Auch der Titel und das Cover haben mir gleich sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist an keiner Stelle langweilig. Besonders gut gefällt mir, das das alles recht humorvoll gestaltet ist. Auch die Protagonistin Olessja ist sehr sympathisch und man kann sich gut in ihre Rolle hineinversetzen.

Insgesamt ein tolles Buch, welches ich gerne weiterempfehlen möchte.

5 von 5 Sternen

Esst euer Eis auf, sonst gibt’s keine Pommes von Katja Zimmermann

Katja ist schwanger und das gleich doppelt, sie bekommt Zwillinge. So freut sie sich auf die Zukunft mit ihrer Jugendliebe bis dieser ihr eröffnet das er sie verlässt. So ist Katja auf sich gestellt und bewerkstelligt die beiden Kinder ohne Mann.

Zunächst finde ich sowohl den Titel als auch das Cover sehr gelungen und witzig. Doch leider fehlt mir dieser Humor etwas im Buch. Das Buch ist teils ein Ratgeber für Alleinerziehende Mütter, aber auch eine kleine Meckerte Rade. Dabei wird beschrieben wie Katja ihr Leben mit den Zwillingen beschreitet, wo sie sich Hilfe holt und wie sie ihren Tag strukturiert. Es werden Themen wie Urlaub, Freunde, Freizeit und neue Männerbekanntschaften ins Buch eingebunden. So finde ich den Schreibstil aber angenehm und das Buch lässt sich gut und schnell lesen.

Insgesamt wohl ein netter Ratgeber für Alleinerziehende, jedoch ohne den Humor den ich so sehr erhofft habe.

4 von 5 Sternen

Chicken oder Pasta? von Dieter Burkard

Der hübsche David lernt das Model Gina auf einem Flug kennen. Als sie kurz danach verschwindet sorgt er sich und startet eine Suche nach ihr. Als er von einem Mord am Ulrike in der Nähe erfährt, schrillen seine Alarmglocken. Hat etwa ein Schönheitschirurg mit den beiden Fällen was zu tun? Er beschließt Detektiv zu spielen und herauszufinden wo Gina steckt. Zum Glück hat der hübsche David kein Problem sich schnell in das Schönheitsgeschäft zu schmuggeln und neue Informationen zu erfahren. Und dann sind da auch noch die vielen Frauen die den perfekten Mann Begehren und er steht vor schweren Entscheidungen.

Erstmal ist es sehr schwer das Buch in ein Genre einzuordnen, was ich aber nicht so dramatisch finde. Das Buch lies sich flüssig lesen. Man hatte ganz witzige Passagen dazwischen etwas Krimi und eine Liebesgeschichte. Ich finde es hat aber zusammen gut harmoniert. Die Charaktere waren für mich nicht ganz durchschaubar, manchmal sogar etwas sonderbar oder naiv. Schade fand ich das sich auch einige Formulierungen manchmal wiederholt haben, wie „das großzügige Trinkgeld“ welches David immer vergibt. Schön fand ich aber dafür das man durchweg einen angenehmen Spannungsbogen hatte. Der Schluss war für mich etwas unverständlich, aber ganz ok. Titel passt gut zum Inhalt und gibt einem einen Schmunzelmoment, jedoch finde ich das Cover „zu erotisch“ zum Inhalt und meiner Meinung nach etwas unpassend.

Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man damit leben kann mehrere Genres in einem zu haben.

4 von 5 Sternen

Das Messias-Projekt von Markus Ridder

Als Craig mit einem schlimmen Kater aufwacht, ist er im ersten Moment total verwirrt und weiß nicht wo er ist. Nach einer Weile findet er raus das er sich in Zürich befindet. Doch in wenigen Minuten soll er einen Vortrag starten. Schnell macht sich Craig fertig und eilt zum richtigen Ort um seinen Vortrag abzuhalten. Doch als er ankommt ist es nicht wie erwartet, die Leute wundern sich bei seinem Eintreffen. Er erfährt das er ein Jahr zu spät sei. Weder Craig noch die anwesenden Personen wissen was mit ihm in diesem Jahr passiert ist. Doch er möchte alles daran setzen herauszufinden was mit ihm geschehen ist.

Mir ist das Cover sofort aufgefallen, ich mag die schlichte aber doch düsterer Gestaltung. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich flüssig lesen und man ist in der Gefahr es in einem Schwung durchzulesen. Positiv finde ich, das man so schön mit Craig mitfiebern kann, da man nicht mehr erfährt als er. Dadurch ist von Anfang bis Ende Spannung garantiert. Craig als Person ist aber schön detailliert gestaltet und man kann sich gut in ihn hineinführen.

Insgesamt eine Runde, aber doch unblutige Geschichte, mit viel Spannung und einer detaillierten Figur. Meine absolute Kaufempfehlung.

5 von 5 Sternen

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Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte von Emily Walton

Über eine längerer Zeit schreibt Fitzgerald Briefe an seinen Freund Hemingway. Er lebt ein Dreiviertel Jahr an der Côte d’Azur mit Zelda, deiner Frau und Scottie, seiner Tochter. Dort lebt er zurückgezogen und möchte wieder an den Erfolg seiner Werke ,Diesseits vom Paradies“ und „Der große Gatsby“ anknüpfen. Gerald und Sara Murphy sind ein wohl betuchtes Paar, welches sogar Picasso zu ihren Freunden zählt, sind auch mit Scott und Zelda befreundet. Doch leider kann Scott nicht an den alten Erfolg anknüpfen, er fühlt sich von seinen Murphy Freunden vernachlässigt, bleibt Nächte lang weg und betrinkt sich. Auch schreibt er kaum noch an einem Buch und belügt sogar seinen Verleger. Durch immer makabere Aktionen mit seinen neuen Freunden, versucht er neue Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ihn plagen immer mehr selbstzweifel, die ihn immer mehr ins Verderben stürzen.

Der Anfang des Buches ist sehr spannend und ließ sich flüssig lesen, ab dem ersten Viertel begann sich für mich die Geschichte ziemlich zu ziehen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, leider fehlte der Geschichte immer mehr pepp. Nach Dreiviertel des Buches habe ich mich endgültig entschieden es abzubrechen, weil es für mich nur durchquälen war. Den Titel finde ich sehr originell und man bekommt in der Hälfte des Buches die Erklärung dazu. Das Cover gefällt mir auch gut.

2 von 5 Sternen